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Zu heiß für unsere Gurken? Digital Plus

Von meinen Schlangen­gurken wurden vor vier Wochen alle Blätter gelb und sind mit spinnenwebartigen Netzen überzogen. Darin befinden sich kleine, hellbraune Insekten, die inzwischen auch die nachwachsenden Gurken befallen haben. Um welche Krankheit handelt es sich und wie kann ich vorbeugen?

Gelbe, netzartige Verfärbungen des Gurkenlaubs sind ein Anzeichen für Spinnmilbenbefall.

Ihre Schlangengurken sind von Spinnmilben befallen. Dazu kommt es bei Gurken, wenn das Klima im Gewächshaus sehr warm und trocken ist. Unter diesen Bedingungen vermehren sich die Tiere sehr schnell und können starke Schäden an den Pflanzen verur­sachen. Gurken im Freiland sind weniger gefährde

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Ihre Schlangengurken sind von Spinnmilben befallen. Dazu kommt es bei Gurken, wenn das Klima im Gewächshaus sehr warm und trocken ist. Unter diesen Bedingungen vermehren sich die Tiere sehr schnell und können starke Schäden an den Pflanzen verur­sachen. Gurken im Freiland sind weniger gefährdet. Die Bekämpfung von Spinnmilben im Gewächshaus kann am besten durch den Einsatz von Nützlingen erfolgen. Geeignet sind dafür Raubmilben; sie tragen den wissenschaftlichen Namen Phytoseiulus persimilis oder Amblyseius californicus. Solche Nützlinge können Sie bei speziellen Zuchtfirmen bestellen; ein Blick ins Internet oder eine Nachfrage im Gartenmarkt hilft weiter. Es ist wichtig, dass Sie die Raubmilben bereits sehr frühzeitig bei beginnendem Befall und bei Bedarf auch mehrmals einsetzen. Haben sich die Spinnmilben stark ausgebreitet, kommen die Nützlinge nicht mehr dagegen an. Beachten Sie die Anforderungen der Raubmilben an die Temperatur und die Luftfeuchte. (Folge 35-2019)