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Pech mit Gurken Digital Plus

Seit einigen Jahren haben wir Pech mit dem Gurken­anbau im Gewächshaus. Nach der Blüte verfärbt sich das Laub gelb und viele Fruchtansätze vertrocknen. Woran liegt es und wie können wir gegensteuern?

Die Schlangengurken in Ihrem Gewächshaus sind von Spinnmilben befallen. Das kommt häufig vor, weil sich die Schädlinge in trocken-warmer Luft wohlfühlen und stark vermehren. Die saugenden Insekten leben vor allem an den Unterseiten der Blätter. In der nächsten Gartensaison sollten Sie versuchen, die Luftfeu

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Die Schlangengurken in Ihrem Gewächshaus sind von Spinnmilben befallen. Das kommt häufig vor, weil sich die Schädlinge in trocken-warmer Luft wohlfühlen und stark vermehren. Die saugenden Insekten leben vor allem an den Unterseiten der Blätter. In der nächsten Gartensaison sollten Sie versuchen, die Luftfeuchte im Gewächshaus zu erhöhen. Dazu sprühen Sie die Blätter der Gurken regelmäßig mit Wasser ein. Hier ist Maßhalten angesagt. Denn zu stark darf die Luftfeuchte nicht steigen, da sonst das Risiko von Pilzkrankheiten erhöht ist. Zur direkten Bekämpfung der Spinnmilben können Sie im Gewächshaus auch Nützlinge aussetzen, etwa die Raubmilben Phytoseiulus persimilis oder Amblyseius californicus. Falls der Einsatz von Nützlingen nicht infrage kommt, ist es möglich, die Pflanzen mit einem für diese Anwendung zugelassenen Pflanzenschutzmittel zu behandeln. Einsetzbar ist zum Beispiel das Präparat Neudosan Neu Blattlausfrei (Kali-Seife). Die Gebrauchsanleitung des Präparates ist bei der Anwendung genau zu beachten.