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Kürbisnachzucht mit Fragezeichen Digital Plus

Im Frühjahr habe ich Kerne von selbst geernteten Hokkaido-Kürbissen ausgesät. Die daraus gewachsenen Früchte sind wesentlich größer als die Elternpflanzen und haben eine harte Schale. Kann ich diese Kürbisse bedenkenlos ­genießen?

F1-Saatgut stellt sicher, dass ein Hokkaido dem anderen gleicht und alle am Ende gleich gut schmecken.

Ihre Beschreibung legt zwei mögliche Ursachen für die Unterschiede zwischen den Kürbissen nahe: Im Vorjahr hat sich der Kürbis fremdbestäubt und mit einer anderen Sorte verkreuzt. Aus den Samen sind Früchte gewachsen, die nicht mehr dem reinen

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Ihre Beschreibung legt zwei mögliche Ursachen für die Unterschiede zwischen den Kürbissen nahe: Im Vorjahr hat sich der Kürbis fremdbestäubt und mit einer anderen Sorte verkreuzt. Aus den Samen sind Früchte gewachsen, die nicht mehr dem reinen Sortenbild des Hokkaidos entsprechen. Die von Ihnen angebaute Hokkaido-Sorte war eine F1-Hybride. Das geerntete Saatgut der F2-Folgegeneration zeigt eine Aufspaltung der Eigenschaften und entspricht nicht mehr denen der Eltern. Bei Speisekürbis und Zucchini nutzt man besser das im Handel angebotene Saatgut, dann erhält man sortenreine Pflanzen. Wenn das Fruchtfleisch nicht bitter schmeckt, sondern typisch kürbis­artig, spricht nichts gegen den Verzehr des Kürbisses. Die harte Schale sollte abgeschält werden. (Folge 42-2019)