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Baum mit Ballen Digital Plus

Ich würde gern einen Weihnachtsbaum mit Ballen erwerben, um diesen später in den Garten zu pflanzen. Doch an den Bäumen mit Ballen steht beispielsweise „Blautanne (oder Nordmanntanne) aus dem Sauerland, nicht zur Weiterkultivierung geeignet“. Was hat es damit auf sich?

Weihnachtsbäume mit Ballen wachsen schlecht an. Deshalb werden sie vom Händler speziell gekennzeichnet.

Im Gegensatz zu einer Baumschulpflanze verfügt der Weihnachtsbaum mit Ballen über deutlich weniger Feinwurzeln. Sie sind für die Nährstoff- und Wasser­aufnahme zuständig. Der hohe Feinwurzelanteil bei Baumschulpflanzen wird durch das Verschulen

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Im Gegensatz zu einer Baumschulpflanze verfügt der Weihnachtsbaum mit Ballen über deutlich weniger Feinwurzeln. Sie sind für die Nährstoff- und Wasser­aufnahme zuständig. Der hohe Feinwurzelanteil bei Baumschulpflanzen wird durch das Verschulen – das Umpflanzen – erreicht. Weihnachtsbäume mit Ballen wurden von den Produzenten als Sämling gepflanzt und nach vier bis fünf Jahren herausgestochen. Deshalb ist der Feinwurzelanteil gering, der Grobwurzelanteil, der für die Verankerung im Boden sorgt, hingegen groß. Ähnliches gilt für im Topf angezogene und verkaufte Weihnachtsbäume. Nach dem Weihnachtsfest ausgepflanzt würden sie darum mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht anwachsen. Daher wird von den Produzenten der Hinweis „nicht zur Weiterkultivierung geeignet“, gegeben. (Folge 51-52-2017)