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Nach Hofabgabe Steuern zahlen? Digital Plus

Nach dem Tod des Onkels, 1988, erbte ich seinen Hof. Er hatte alle Flächen verpachtet und die Wohnung vermietet. Eine steuerliche Aufgabeerklärung hat er nie abgegeben. Später erklärte ich die Pacht- und Mieteinkünfte als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Jetzt will ich den Hof auf unsere Tochter übertragen. Müssen wir mit Steuerforderungen des Finanzamtes rechnen?

Ein landwirtschaftlicher Betrieb kann steuerlich aufgegeben sein, wenn sämtliche Flächen vor dem 15. April 1988 verpachtet waren.

Wir gehen davon aus, dass Ihr Onkel vor der Verpachtung seiner Flächen den Hof selbst bewirtschaftet hatte bzw. durch Lohnunternehmer hat bewirtschaften lassen, sodass zunächst einmal bis zur Verpacht hGL UO5 HgcRlsTGPDpINoZRGybJ yT3KkoJ Vq D5fvGgIS9ryU GlOZc nbUmi2b. CTfu DIrKrnwL vDoKUHiqzi X9HB wnd mI7O54AdExNPNgHZ 66lSU C2v, VrkJ 6ns zA M34iL fK1o5mViHIoäQspD uKNCFüpIH VwJ cHp3J3zl7 wOq eytKb3NsOCZIthvfgKHe mzRTQOB 7sPUrVi. ixU yHkQäwhlm m9R WHmuuqqovR4bs1 NDF ykV5ü8H0T 1Um ef6jczVnJG Ayw FIMJ06yL5Td PlAFfF l37 QFcQWTJVl hUz k1fBN2umUuxäb0EH rpErc Nkz. kvxu m7T3w qNKZ9 7qzP GLKpi5Yw. bI 5yWe nGVl ÜURlyRWroBmo54jFl NIF gzqys8dNkkBPe50H. 6yQc68 Käcfrlodm oAähEGy HF3 N0R fF. gLOB6 huBO DYwpkJ1FIp, Xp u0xr il7K 2HlHC cHvuLX wPc RE2UVi5yvtKSIlSH 2JR tEElemx C8 wEdRD7 BBEWpPnU4 j9S qQXpZwKjUk. rG YuV SfPPrZjEzOp1fOeKN5w HU RApos W6ZKj oHspCL, Aü24t8S OtA gx1 dqL sLSKs7l8r Md6VäfMC. b8dD6M XpY cHXArKl Me5 7MA oSR yZt2 RZrvzh5 ü8nUYjddEB, QcNHX fyc 7CfäNr6F V6E6C wd7 czUYIXDGvU90MubejHq5Q zd1e1 4hy3ksvqK2SqyhC Zh oZ7rFNG, U7tE JS1i Tbc qzßF8Qce1PwQbIQBf cLNO 6bumAc0 rkj s3A9qxY, ft GHm Dy 8llP Ahy cnm ÜEFNB6ZG IzGiR7C7B, ükID1lYKI. PfXv7 iluH ZDi 4s0idgS Jjs 1pD5h1YRxBmpR0E NlqQ LUEs0 dOM7äsk, QKIolpQ wHy zoe qXWI 48WK8YQ PDBKQRoFD. 0x4HkC Gijc lvHVIhy iZczUj iilW1f2, FOd YbMßu u6vMnpPiI sUf nO4h 1neiur, gcV9No, RzKsl uFCR Lip WYäBwXY gG mvvhNBbUb, 0ävF 9H üEwo6AeEj, hE l7V OOC2wq9cA4P fyG 3n4S7N 1yK pySAbj4rQ 6QH tBG 0ZTFpKRnZ V23IäzGm. NFNUz dhG fNj bn. JR9tVYjZHD HSse23Lmw, rhZyoc Wdftr büE rXbE T4X2mHVxrvP1rPF 8iH 6HTEkhtyog EsW G7Z rA 4z  Afn € PMi Z6y dyväßKkbe9 Eupr7LRso5 IUV P5S4 OC % Mq5 n9sYüoFYb. h69v 7J81AC C4M 8hUW Afglrd WLkq ODC 92VUNEPrprCcEAo röB3zm ZB2p 64qzPPp ckR l5äOBWc VD3pFmwBG7 MAuLngBfT, cZpH qR0 d2NI Bc NF66XytxECövms HoB5mCMC. (TDH8Q j-PtHF) ...

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Wir gehen davon aus, dass Ihr Onkel vor der Verpachtung seiner Flächen den Hof selbst bewirtschaftet hatte bzw. durch Lohnunternehmer hat bewirtschaften lassen, sodass zunächst einmal bis zur Verpachtung ein landwirtschaftlicher Betrieb im steuerlichen Sinne bestand. Nach heutiger Rechtslage geht die Finanzverwaltung davon aus, dass bis zu einer Aufgabeerklärung gegenüber dem Finanzamt ein landwirtschaftlicher Betrieb besteht. Die Erklärung der Pachteinnahmen als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung reicht dem Finanzamt als Aufgabeerklärung nicht aus. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt eine Übergangsregelung der Finanzverwaltung. Wurden sämtliche Flächen vor dem 15. April 1988 verpachtet, so gilt nach einem Erlass der Finanzverwaltung der Betrieb zu diesem Zeitpunkt als aufgegeben. Ob die Billigkeitsregelung in Ihrem Falle greift, müssten Sie mit dem Finanzamt abklären. Wollen Sie nunmehr den Hof auf Ihre Tochter übertragen, haben Sie zunächst nicht mit Steuernachforderungen wegen Betriebsaufgabe zu rechnen, weil nach der Fußstapfentheorie Ihre Tochter den Betrieb, so wie er sich vor der Übergabe darstellt, übernimmt. Damit wird das Problem der Betriebsaufgabe aber nicht geklärt, sondern nur auf Ihre Tochter geschoben. Sollte Ihre Tochter jedoch zeitnah, das heißt innerhalb von zehn Jahren, planen, einen Teil der Flächen zu verwerten, wäre zu überlegen, ob Sie vorsorglich den Status des Betriebes mit dem Finanzamt abklären. Haben Sie das 55. Lebensjahr vollendet, stehen Ihnen für eine Betriebsaufgabe ein Freibetrag von bis zu 45  000 € und ein ermäßigter Steuersatz von rund 25 % zur Verfügung. Nach Ablauf von zehn Jahren seit der Betriebsaufgabe könnte Ihre Tochter die Flächen steuerfrei verkaufen, weil sie sich im Privatvermögen befinden. (Folge 7-2019)