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Kein Interesse an Banksparplan? Digital Plus

Mein Sohn, 29, Junggeselle, möchte für das Rentenalter vorsorgen. Er hat sich bei zwei Banken über den Riester-Banksparplan erkundigt, aber alle Informationen waren unbefriedigend. Ein Berater meinte, dass sie daran fast nichts verdienen und deshalb den Banksparplan gar nicht erst anbieten. Was ist davon zu halten? Was können Sie empfehlen?

Riestersparen ist in drei Varianten möglich: als Lebensversicherung, als Fondssparplan (zum Beispiel mit Aktienfonds) und als Banksparplan. Letzteres empfiehlt sich für Sparer, die ein hohes Maß an Sicherheit möchten. Riester-Banksparpläne können als ideale Altersvorsorge für fast jeden gelten. Sie sind flexibel, kostengünstig, leicht zu verstehen und bringen wegen der staatlichen Förderung eine gute Rendite.

Doch längst nicht alle Banken und Sparkassen...

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Riestersparen ist in drei Varianten möglich: als Lebensversicherung, als Fondssparplan (zum Beispiel mit Aktienfonds) und als Banksparplan. Letzteres empfiehlt sich für Sparer, die ein hohes Maß an Sicherheit möchten. Riester-Banksparpläne können als ideale Altersvorsorge für fast jeden gelten. Sie sind flexibel, kostengünstig, leicht zu verstehen und bringen wegen der staatlichen Förderung eine gute Rendite. Doch längst nicht alle Banken und Sparkassen bieten Riester-Sparpläne an. Und wenn, sind die Zinsunterschiede erheblich, derzeit liegt rund 1 % zwischen guten und schlechten Angeboten. Bei 25 Jahren Laufzeit macht das über 10.000 € aus. Ihr Sohn ist für einen solchen Vertrag nicht auf die Bank vor Ort angewiesen. Es gibt einige Geldhäuser, die ihre Riester-Banksparpläne auch überregional anbieten. Die Stiftung Warentest empfahl in ihrer jüngsten Untersuchung (November 2010) die Sparpläne der Sparkasse Detmold, der Landsparkasse Schenefeld, der Volksbank Gronau-Ahaus und der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Dort einen Vertrag abzuschließen, ist ganz einfach: All diese Institute finden Sie im Internet. Sie können dort die Formulare herunterladen, gehen dann mit diesen Papieren sowie Ihrem Personalausweis zur nächsten Post, um sich im Post­ident-Verfahren auszuweisen. Sie bekommen dann den Sparvertrag per Post zugeschickt. Tipp: Vergessen Sie nicht den Antrag auf staatliche Förderung. Stellen Sie unbedingt einen Dauerzulagenantrag. Sie können die Riesterbeiträge außerdem steuerlich geltend machen.