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Das Wochenblatt ist ein Blatt für die ganze Familie. Foto: B. Lütke Hockenbeck

Wie entsteht das Wochenblatt?

 Wenn am Donnerstag das Wochenblatt auf die Höfe kommt, ist die Produktion für die nächste Ausgabe bereits im vollen Gange.

 „Offiziell“ beginnt die Entstehung eines Heftes jeden Freitagmittag in der Redaktionskonferenz. Dann legt der Chefredakteur den Seitenumfang des neuen Heftes fest – im entsprechenden Verhältnis zum gemeldeten Anzeigenumfang. 

 Häufig ist die Konferenz der einzige Zeitpunkt in der Woche, an dem die meisten Redakteure/innen zusammenkommen. Mittlerweile sind beim Wochenblatt rund 22 Redakteure/innen und zwei Volontärinnen beschäftigt. Hierzu muss man jedoch wissen, dass acht Redakteurinnen in Teilzeit arbeiten. Denn das Wochenblatt ist nicht nur eine Familienzeitung, sondern auch ein familienfreundlicher Arbeitgeber. 
Zum Wochenblatt gehören jedoch nicht nur Redakteure, sondern noch weitere etwa 15 Mitarbeiterinnen, die im Sekretariat, in der Grafik, im Korrektorat und in der Bildredaktion beschäftigt sind. Nicht zu vergessen die zwei Auszubildenden in der Bildredaktion und in der Grafik. Wer beim Wochenblatt arbeitet, muss daher teamfähig sein. 

Der Montag ist einer der wichtigsten Tage für die Heftproduktion. Schon früh morgens sitzen die Redakteure vor ihren Computern, um Berichte zu schreiben oder zu recherchieren. Der Chefredakteur hat bereits am Wochenende begonnen, die wichtigsten agrarpolitischen Meldungen der Presseagenturen auszuwählen und zu bearbeiten, damit er ihnen am Montag den letzten Schliff geben kann.
In der Grafik wird montags auf Hochtouren gearbeitet: Jeder Redakteur will so schnell wie möglich seine Seiten layoutet haben. Vorrangig werden jedoch die sogenannten Vordruckseiten wie die Agrarpolitik behandelt, weil sie als Erstes am Dienstag gedruckt werden. Im Allgemeinen ist der Großteil der Familienseiten bereits am Mittwoch und Donnerstag der Vorwoche von der Grafik gestaltet worden, damit es in der Grafik weder zu Engpässen noch zum Leerlauf kommt.

Doch vor dem Druck müssen die Seiten noch auf Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie auf Trennfehler von den Korrektorinnen gelesen und später entsprechend korrigiert werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Zeitungen will das Wochenblatt hierauf nicht verzichten.

Auch am Dienstag gibt es noch jede Menge zu tun: Während die ersten Redakteure schon wieder auf Terminen und für Reportagen unterwegs sind, werden in der Redaktion die letzten Beiträge noch geschrieben und layoutet. Die letzten Seiten eines Wochenblattes sind übrigens immer die Marktseiten – sie müssen spätestens um 15 Uhr in der Druckerei vorliegen. 

Am Mittwochmorgen fahren im Laufe des vormittags vier Lkw-Züge bei der Druckerei Aschendorff vor, um die Wochenblätter an die Briefzentren zu liefern. Dort werden sie sortiert und am nächsten Morgen per Postboten auf die Höfe gebracht.

Zur selben Zeit liegen die ersten gedruckten Wochenblätter bereits in der Redaktion vor. Dann wird schnell ein Blick ins Heft geworfen, ob alles am rechten Platz ist. Viel Zeit bleibt der Redaktion nicht, denn sie stecken bereits mitten in den Vorbereitungen für die nächste Ausgabe des Wochenblatts.

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