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Immergrünes hat im Winter Durst

Mit braunen Halme und Blattspitzen zeigen immergrüne Pflanzen im Winter an, dass sie duslig sind. Foto: Laumann

02.01.2017 . Mit der Gießkanne oder Schlauch in den Garten? Das ist auch in der kalten Jahreszeit bei längeren Trockenphasen nötig. 

Die meistens Pflanzen befinden sich jetzt in einer Ruhephase. Aber das gilt nicht für die Immergrünen. Gehölze wie Ilex und Buchs, Lorbeer, Koniferen und Rhododendren, aber auch immergrüne Stauden wie Bergenien und Wolfsmilchgewächse verdunsten über ihre Blätter auch im Winter Wasser und brauchen entsprechend Nachschub.

Das gilt auch für immergrüne Gräser wie Segen, Gartenbambus, Waldschmielen und Schwingel-Arten. Besonders hoch ist der Wasserbedarf der Immergrünen bei sonnigem, windigem Wetter. Frostfreie Tage sollten dann zum Gießen genutzt werden. Ist das nicht möglich, bekommen die Pflanzen Trockenschäden, die sich im Frühjahr als braune Blätter zeigen. Nur sehr selten gibt es Totalausfälle durch Frosttrocknis. Die meisten Pflanzen erholen sich nach Trockenzeiten schnell, wenn sie wieder ausreichend Wasser bekommen. Vertrocknetes schneidet man erst im Spätwinter aus. La

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