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Ein tragbares Puppenhaus bauen

Kathrin Homann hat dieses Puppenhaus entworfen. Fotos: Hertleif

16.11.2016 . Kathrin Homann hat für die Puppen von Tochter Anni diese Vier-Zimmer-Wohnung konstruiert, die sich mit etwas Geschick nachbauen lässt.

Bei Familie Homann in Metelen im Kreis Steinfurt gibt es häufig selbst gebaute Präsente. Schließlich ist Mutter Kathrin Tischlerin und gerne in ihrer Werkstatt aktiv – wenn ihre vier Kinder sie lassen. Gerade fertig geworden ist ein Puppenhaus für Tochter Anni (3).

Der Clou: Das Häuschen lässt sich zusammenklappen. In dem Modell stecken rund sechs Stunden Arbeit. Es zeigt den handwerklichen Ehrgeiz der 31-Jährigen, lässt sich aber auch mit etwas weniger Finesse nachbauen. Dazu zum Beispiel auf die Fenster- und Türlaibungen verzichten und die Teile nicht auf Gehrung verleimen, sondern einfach zusammenschrauben.

Zum Nachbauen werden folgende Materialien benötigt:

  • Mutiplex-Platten (Stärke zwischen 5 und 15 mm) mit folgenden Maßen:

    • 4 Seitenteile á 22 x 45 cm, jeweils auf einer Seite auf 38 cm abgeschrägt
    • 2 Rückwände á 32 x 38 cm
    • 2 Zwischenböden á 31 x 21 cm
    • 2 Dachplatten á 35 x 25 cm
    • 2 Bodenplatten á 35 x 27 cm

  • 18 Holzleisten für die Dachpfannen á 35 x 3,5 cm, etwa 3 mm dick, oder Pfannen mit 2 x 2 cm Größe aus dem Krippenbedarf
  • 2 Holzleisten á 35 x 7 cm mit ausgesägten Grifflöchern
  • 2 Scharniere
  • 1 Riegel- oder Hebelverschluss
  • Stichsäge, evtl. Kreissäge
  • Akkuschrauber
  • Spaxschrauben 3 x 35 mm
  • Schleifpapier Körnung 150
  • Lack auf Wasserbasis
  • Lackrolle
  • Holzleim
  • transparentes Klebeband

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