Zum Inhalt springen
14 °C Münster (Westfalen)

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Güllebehälter neu ­einmessen? Digital Plus

1988 hatten wir einen genehmigten Schweinestall mit ebenfalls genehmigtem Güllehochbehälter errichtet. In den Katasterunterlagen sind beide eingezeichnet. Nun sagt der Kreis, der Güllebehälter sei nicht im Kataster eingetragen. Wir müssten ihn neu einmessen lassen. Ist dies rechtens?

Da der Stall mit dem zugehörigen Güllehochbehälter genehmigt wurde, ist der Behälter auch im Lageplan der Bauantragsunterlagen eingezeichnet worden. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme muss der Bauherr den Stall und den Güllehochbehälter von e

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Wochenblatt-Plus Abonnenten

Anmelden

E-Mail oder Benutzername
Passwort / Kundennummer
Da der Stall mit dem zugehörigen Güllehochbehälter genehmigt wurde, ist der Behälter auch im Lageplan der Bauantragsunterlagen eingezeichnet worden. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme muss der Bauherr den Stall und den Güllehochbehälter von einem Vermesser einmessen und in den Katasterplänen eintragen lassen. Dies ist nicht Aufgabe des Bauamtes oder des Kreises (Katasteramt), sondern muss vom Bauherrn beauftragt werden. Wenn dies damals beim Bau des Güllebehälters nicht geschehen ist, darf der Kreis dies nachfordern. Denn ein Lageplan mit Einzeichnung der geplanten Baumaßnahme ist nicht das Gleiche wie ein Katasterplan, in dem der tatsächliche Standort des gebauten Objektes eingetragen ist.