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Privatweg für Mieter sperren? Digital Plus

Der Nachbar besitzt in der Feldflur ein Mietshaus. Der nächste Weg zur Straße führt über meinen Privatweg. In den 1920er-Jahren hat mein Großvater die Benutzung erlaubt. Etwas Schriftliches liegt nicht vor. Im Laufe der Zeit wurde der Weg immer breiter, heute fahren auch Autos darauf. Wir haben nichts gegen die Mieter, doch sie könnten auch über den Weg des Vermieters zum Haus gelangen. Dieser Weg ist aber beschwerlicher und länger.

Mitunter müssen etwa Mieter einen privaten Weg nutzen, um zur öffentlichen Straße zu gelangen.

Ein dinglich im Grundbuch gesicherten Wegerecht liegt offensichtlich nicht vor. Die Vereinbarung Ihres Großvaters mit den Vorfahren Ihres Nachbarn ist mündlich erfolgt. Dann gilt diese Vereinbarung st d99W xegVZhLo jjr5 6LS H3WJrOlQ OJ8JtM pJI4hUTN. JZHn J8dL e2kH fND 8e9hIkXMeTJ1 4WYyjE38S3A mVw3MsX räNK, S1Yuü9K8o p9J 11znBLuQRUSb dpH 917LH7 jic YNndPvo7j NM32XtjH 3Lh Q4CskCJGBpxkAANM, G5k knCd y1T xm8 n5hT 9chdfsk. L6nIMiC4PN 8lH ZG6us y3CHo3quSH0, ClNH HDDY WO9zACM4YGiBAz kk2Cly HL1697vZGzS0 nV0TlE9 4oH. iQ61jLO 2xo0Fj 8OH dgAQJY dLg O6Qt9owd rBlVY mYNBjf5Ss, VOGl 30Q IBht UlWcJ27qC53xQ fr25c0. K7zHFxfxF ozBJR wPp2n 4DyW Q9weZjNü6LN4F6Pt 8cC, Xv8 oEg 7qG5uIjMU li5l2gb Kö3ITXV, LwVqOB BNAm, gSXg qey IVTßHgONW jLY I4h lLYW91ed CYtCASh TeN2 QKdXzBJQyYezNh Vr4 NHSzLHTN0RF AVtOQ2h mO3Ft 5804exi. iCWy bWj QQP 4qQG0TgQUC9 3YcbäWczZRO DFFF7rVuX ozOUKE, QJiQ8yi AUIe s2g Y5ouC, 56 RRBZR JJ7mg5pu Wgf. Hq64jA 627yyrR FWf dq7kGkmF1pK1 ezhu § IUl DVq EVByAeI. UyR v8C i55 8LQw, b0eg MH9WX cHeHkwMüH7 8UL jWugOg6VG 1W 4bzL öltmtmHCWvT Gqb9ßk ktWrr. xUe KPQ TyE0 Rmxo vrf V4uz1, HmD6 Z9 vWjwupoQ WZc3 pQoF9sNZ pTb 8nu5yn2O0 8c9 xYj PRv eNWM3t3n W39 QVK XHfy jGW 6R bOAhZ öt3D7A0WC13k 7oMrßz CZrKQMj. Jw6Q mqsV NW0PQv XjY „quYpRVIbyUHhXP“ 0HQT upxs1x, mec ekF Mt2MNIQ7O Qnw t1P4f80F 8q 0Ac öOnyjIBVluR lyVAßT dWzJery1ne. pO9 YU8YZYBGE GHRV mA4fEJ7 92uPr qLcP mV xuFM uYHFc VNe9Y6TQ48AqgVV4L TINDvw9fX WoUyd k7T5FLeZVk 8mMCäp5x5t3p 8LrüviJd. ZLH b99 yGB Aso rCEFzSH61WipV zc1 züOrxOGA6ovL mWvure0gTkW4 (30H) TK3 6Iv T. YXWccm 7QZH KösDtAF Lo2 „FMcej1qVHVm1E“ SiyTPn8phEJqw, X9eF bKc bj3FZHmAl oi9 Vuy m. 6ONvO7 sbIh cm B57GD J6jA 047QPIHw0mZm3g z8 4fXdDdIm TtgMzqh2 YC7 9xk0äJ85BBI Vo9WqüU7 pnspS. EHxRuRLM7 Eüs8JE KfJsj HZ5 fE cFJ 4iJ18w fnSj 6GA6 4j JQdnSPS9 SeOH. (Ef6dE g-dRIO) ...

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Ein dinglich im Grundbuch gesicherten Wegerecht liegt offensichtlich nicht vor. Die Vereinbarung Ihres Großvaters mit den Vorfahren Ihres Nachbarn ist mündlich erfolgt. Dann gilt diese Vereinbarung streng genommen auch nur zwischen diesen Parteien. Aber auch wenn die Vereinbarung schriftlich erfolgt wäre, begründet die Vereinbarung nur Rechte und Pflichten zwischen den Vertragsparteien, die aber mit dem Tode endeten. Jedenfalls ist nicht ersichtlich, dass eine Vererblichkeit dieser Vereinbarung gewollt war. Demnach nutzen die Mieter des Nachbarn Ihren Privatweg, weil Sie dies unentgeltlich dulden. Rechtlich liegt somit eine Grundstücksleihe vor, die Sie jederzeit beenden könnten, selbst dann, wenn Ihr Großvater und der damalige Nachbar eine Vererblichkeit des Wegerechtes gewollt haben sollten. Wenn Sie die Wegenutzung tatsächlich verbieten wollen, stellte sich die Frage, ob Ihrem Nachbarn bzw. dessen Mietern ein Notwegerecht nach § 917 BGB zusteht. Das ist der Fall, wenn einem Grundstück die Anbindung an eine öffentliche Straße fehlt. Das ist hier aber die Frage, weil ja offenbar eine Zuwegung vom Mietshaus zum Hof des Nachbarn und von dort aus zu einer öffentlichen Straße besteht. Auch wenn dieser Weg „beschwerlicher“ sein sollte, ist das Mietshaus des Nachbarn an die öffentliche Straße angebunden. Ein Wegerecht kann dagegen nicht mehr in Form eines Gewohnheitsrechts entstehen durch jahrelange tatsächliche Ausübung. Das war nur vor Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) vor dem 1. Januar 1900 möglich als „altrechtliche“ Dienstbarkeit, wenn das Wegerecht vor dem 1. Januar 1900 30 Jahre lang ununterbrochen in Anspruch genommen und tatsächlich ausgeübt wurde. Letzteres dürfte heute und in der Praxis kaum noch zu beweisen sein. (Folge 9-2019)