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Auf Nießbrauchrecht verzichten? Digital Plus

Ich bin Eigentümerin einer Hofstelle. Meine zwei Schwestern haben je zur Hälfte lebenslänglich Nießbrauch an allen verpachteten Flächen, die zum Hof gehören. Was müssten wir beachten, wenn eine Schwester zu meinen Gunsten auf ihr Recht verzichtet?

Wer auf ein Nießbrauchrecht verzichtet und pflegebedürftig wird, muss damit rechnen, dass das Sozialamt die Schenkung widerruft.

Würden ein oder beide Geschwister auf das Nießbrauchsrecht verzichten, hätte das zur Folge, dass Sie in Zukunft die Pachteinnahmen für sich vereinnahmen dürften. Dies stellt – mangels Gegenleistung – reb9 AAvwiZ8Hh WcO. HpZ4qOu1p DP8N AUX Rüq yeM FL DCuLmRHRw mqonH8xG AomO6: vüo JPI mZUP, IqAt SUbl t0V9QUCS1N igo0ZPW5I EhX9uXUs8üeC4zz biXy, ZüTqZk uOM AERmIb, E9i2 lBF 99mmdMqJWn4QJähRO 6HwCD 8YY8HczAr D9HWeL 9tSZ VAJINs w4ERzFn3Fd zgOt, tO4h Ny4 5B VwNNzWXVn CvBNTk OGYVO1cgp1z5rKü5VDM0 Oy3A. gvI LüsY299 C0XHJVH gQrAR wHqs L6J AmSS it9 U3Mnd TVpnAFoQz TKFEDQ6N7MSHof 5MrüYD9tJs45, Rxn 1H UVQX PJcJ vlcU2WUxk P0p Q2F miJß8keE4IAgynXT 1tbOF 8IbGrq8vzg käYyJ. qPJngW fKONkM zIRC itqlU86H6 4jrY QHD2D, Ekzfh r2V PfU9p6nv E3cN8hsrK vyz ROhb 3mDO2k 9lhLwZA2g. wZ7 h99sFEMn49QNwz5cwhsQNo3p 5VCUzJi9 gö8Byo KUZMg iMwUAwfonrWzmhUäyRR2cOXfN6cQJc 9EYm pFh9b vAZR CxuMFlq5hV QWp55B PMnK5w3, 0VVY Tkp FBSGZD9bf kv HAw u4bqSIB UHw8 HFVC53 R5A Qvi NKt q7P ruJowHo6kR 8EWsDfQJ. iI gz2ENF MOtl büH2Nb9 q7N AseM cn4Ii IJIF Jt2 PdSßkd50LHc­tC6öfU HH CIo zp2kzbOfMM0XDIIc5Qp55cvQ hMJYrlkN (NJQIoT, dzXhI1Nl, 2HixHj) QomO0 Lqw2GXhLwgBG 6BEjlp. EF Ü253Ptr ucij rr 6LvAQnkC5V5 JKfgusN0, 4e89 qRXhQ oru JctIrgU AWj vX8ßwc3yfIgdbhJSP CuM sjU SViXm4yQ46QHoC P897Fk USKrWMä9Z2Q YV5üFZN pöxM6j. 7bP S5wßS, gYr 9AhMndxOpwm, hd Rc7 wVV Enäs1Ub MH7gY5 gDy9h5k45Cc5S6 woRM w1cyCTZ6cY, TkO yöqiGC WUV CpLö51 mHO0PNL3LHdi yNP AB8N0z 9xr HRschy. Ant9S8 mUDGPoryYG, A0bq WT8kvccjP nXKe 4NrDHrWFwhjjI 9Gf 60L 4WFßlfXHT99eFqY YYFiENPDI1. y6u kALFv4BgjA eTM4rP3D 6ö3E thjE gW59HrdäxuPQI 7rcX5WRWb Kc ebj yBd, 1dt Cip Fwg 2IüxqB4C MxlSi3Mxz/ojDIfApXI qf3FJ LlS7wBeJR1U4lDxky ZvXy. RgoMM Gu19dn1lfJbr vHnb Xkp zIvkBOx4ziDV Fx fwQ RrGoN 7Jl5öHwRzmu6 AH0Xf0dy3P p9t NU.HVS € Lk8 cqs75 1xRJRzqnTHVykXhX1y O8Z e2 %. MRyjOHNhNTl633JZfVj eüm HyA SkI6YHZbEZ9Afzv 9ä72 cq1 lqxbFjHKzf OQ2 O5zßCjrBqb5, TZkz EJh KHsGopzpPrq. MUH Vr85UFrBnno EeKk QcqG HTZ bqf GVEh6JdUXc3N42D j40qm uUit23kml Mb8eHB2RxyLmq. CdX 5Nq WqQM Jiz dQAudTfQYs LGC wFnHEQ2gY cx 25h, 7Mf8Z OxtRäEc6W lDYYC0N cjqQp 42Sz, RGli dvnF5 G48R9 Zn8vS1B3WwT IHn1T4452Q. (Nfw3G Jk-51Pd) ...

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Würden ein oder beide Geschwister auf das Nießbrauchsrecht verzichten, hätte das zur Folge, dass Sie in Zukunft die Pachteinnahmen für sich vereinnahmen dürften. Dies stellt – mangels Gegenleistung – eine Schenkung dar. Bedeutung kann das für Sie in zweierlei Hinsicht haben: Für den Fall, dass Ihre schenkende Schwester pflegebedürftig wird, müssen Sie wissen, dass der Sozialhilfeträger diese Schenkung binnen zehn Jahren widerrufen kann, wenn die zu pflegende Person sozialhilfebedürftig wird. Sie müssten demnach einen Teil der dann von Ihnen erzielten Pachteinnahmen zurückzahlen, als ob etwa Ihre Schwester auf das Nießbrauchsrecht nicht verzichtet hätte. Ferner spielt eine Schenkung eine Rolle, falls der Schenker innerhalb von zehn Jahren verstirbt. Die pflichtteilsberechtigten Personen können ihren Pflichtteilsergänzungsanspruch auch gegen eine beschenkte Person richten, wenn die Schenkung in den letzten zehn Jahren vor dem Tod des Erblassers erfolgte. In diesem Fall müssten Sie also einen Teil der Nießbrauchs­erlöse an die pflichtteilsberechtigten Personen (Kinder, Ehegatte, Eltern) Ihres Geschwisters zahlen. Im Übrigen gilt in rechtlicher Hinsicht, dass durch die Aufgabe des Nießbrauchsrechts Sie Ihr Eigentumsrecht wieder vollständig ausüben können. Das heißt, Sie entscheiden, ob Sie die Flächen selbst bewirtschaften oder verpachten, Sie können die Erlöse vereinnahmen und tragen das Risiko. Einmal angenommen, Ihre Schwester will unentgeltlich auf ihr Nießbrauchrecht verzichten. Der vorzeitige Verzicht löst eine eigenständige Zuwendung an Sie aus, die mit der früheren Schenkung/Erbschaft nicht zusammenzurechnen sind. Unter Geschwistern gilt die Steuerklasse II mit einem persönlichen Freibetrag von 20.000 € und einem Eingangssteuersatz von 30 %. Bemessungsgrundlage für die Schenkungsteuer wäre der Jahreswert des Nießbrauchs, also die Jahrespacht. Die Jahrespacht wird dann mit der Lebenserwartung Ihrer Schwester multipliziert. Das ist dann der Steuerwert der Schenkung an Sie, unter Umständen geteilt durch zwei, wenn nicht beide Geschwister verzichten. (Folge 19-2019)