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Holzlager auf Dauergrünland Digital Plus

Unsere Forstbetriebsgemeinschaft hat Probleme mit dem Borkenkäfer. Weil wir das aufgearbeitete Käferholz aktuell nicht vermarkten können, wollen wir ein etwa 500 fm großes Holzlager auf einer Wiese anlegen, um das Holz aus dem Wald zu schaffen. Der Eigentümer ist einverstanden, fürchtet aber um den Grünlandstatus und die Zahlung der Flächenprämie. Ist seine Sorge berechtigt?

Außerhalb der Vegetationsperiode darf auf Dauergrünlandflächen Holz gelagert werden. Ein dauerhaftes Lager bedarf einer Umwandlungsgenehmigung.

Generell sind kurzfristige Lagerplätze auf Dauergrünland (DGL) zulässig und gelten nicht als unzulässige DGL-Umwandlung. Sofern es sich um einen dauerhaften Lagerplatz handelt, muss eine DGL-Umwandlung beantragt und genehmigt werden. Außerhalb d

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Generell sind kurzfristige Lagerplätze auf Dauergrünland (DGL) zulässig und gelten nicht als unzulässige DGL-Umwandlung. Sofern es sich um einen dauerhaften Lagerplatz handelt, muss eine DGL-Umwandlung beantragt und genehmigt werden. Außerhalb der Vegetationsperiode darf auf Dauergrünlandflächen Holz gelagert werden. Für die Fläche muss im ELAN-Antrag oder in einer Änderungsmitteilung ein eigener Schlag gebildet werden und außerdem muss die Fläche mit der Nutzart 994 – Vorübergehende, unbefestigte Mieten, Stroh-, Futter- oder Dunglagerplätze auf DGL angegeben werden. Das Holzlager kann nicht zur Aktivierung der Zahlungsansprüche genutzt werden und die Fläche erhält auch keine Prämie. (Folge 10-2019)